moralische Abgründe bei Greenpeace

Nach langer langer Zeit bekomme ich mal wieder Post vom Greenpeace Magazin. Woher haben die eigentlich meine Adresse? Müssten sie die nicht eigentlich löschen, wenn ich das Abo kündige? Und soo lange gibt es die Vorratsdatenspeicherung ja auch noch nicht. Naja, egal. Der eigentliche Punkt ist: die Abo-Prämie. Und zwar darf mensch zwischen 2 Prämien wählen. Das Ganze sieht dann so aus:

greenpeace werbung

Und ich zitiere nochmal: „Sie können in Bosnien-Herzegowina eine Fläche von sechs Quadratmetern von Minen räumen lassen oder bekommen den Becher ‚Rettet die Meere‘ geschenkt.“
Ich betone nochmal: es steht wirklich „oder“ da, nicht „und“ !!!
Klare Entscheidung also. Ich nehme den Becher, denn solche Minen kann ich nun wirklich nicht gebrauchen.

Hauptsache ich kann mir einreden ein ruhiges Gewissen zu haben weil ich Greenpeace unterstütze und so automatisch etwas für eine bessere Welt tue. Und jetzt erstmal gemütlich zurücklehnen und aus meinem neuen Becher nen Fair-Trade-Kaffee von LIDL trinken…

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große philosophische Errungenschaften

Meine derzeitigen Lieblingszitate der Philosophie:

„Das Nichts nichtet.“ Heidegger

„Es geht etwas vor, das genau so ist, wie das, was vorgeht, wenn meine Augen geöffnet sind, ich wach bin und bei guter Beleuchtung eine Orange vor mir liegt, d.h. wenn ich tatsächlich eine Orange sehe.“ Smart

„Ich bin jetzt hier. Ich bin jetzt hier. Jetzt bin ich hier. Und jetzt bin ich hier.“ Newen

„Das menschliche Leben ist einsam, armselig, ekelhaft, tierisch und kurz.“ Hobbes

Das Sommermärchen nach 1945

Ein absolutes TV-Highlight gab es heute auf dem SWR:
Ein Paradebeispiel für die Zusammenhänge von Politik und Fußball! Oder genauer gesagt, von Fußball und Faschismus.
Der Scan aus der Fernsehzeitung sagt eigentlich alles und braucht wohl nicht mehr kommentiert werden ;)
Hitlers Sommermärchen