moralische Abgründe bei Greenpeace

Nach langer langer Zeit bekomme ich mal wieder Post vom Greenpeace Magazin. Woher haben die eigentlich meine Adresse? Müssten sie die nicht eigentlich löschen, wenn ich das Abo kündige? Und soo lange gibt es die Vorratsdatenspeicherung ja auch noch nicht. Naja, egal. Der eigentliche Punkt ist: die Abo-Prämie. Und zwar darf mensch zwischen 2 Prämien wählen. Das Ganze sieht dann so aus:

greenpeace werbung

Und ich zitiere nochmal: „Sie können in Bosnien-Herzegowina eine Fläche von sechs Quadratmetern von Minen räumen lassen oder bekommen den Becher ‚Rettet die Meere‘ geschenkt.“
Ich betone nochmal: es steht wirklich „oder“ da, nicht „und“ !!!
Klare Entscheidung also. Ich nehme den Becher, denn solche Minen kann ich nun wirklich nicht gebrauchen.

Hauptsache ich kann mir einreden ein ruhiges Gewissen zu haben weil ich Greenpeace unterstütze und so automatisch etwas für eine bessere Welt tue. Und jetzt erstmal gemütlich zurücklehnen und aus meinem neuen Becher nen Fair-Trade-Kaffee von LIDL trinken…

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2 Kommentare

  1. hmm, und dann kriegt der Minenräumer den Becher?

  2. Somehow i missed the point. Probably lost in translation :) Anyway … nice blog to visit.

    cheers, Directorship!!!


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